Japanischer Farbholzschnitt, Der Südwind vertreibt die Wolken
Japanischer Farbholzschnitt, Der Südwind vertreibt die Wolken
Der Südwind vertreibt die Wolken (bekannt als „Roter Fuji“).
Japanische Farbholzschnitte (Ukiyo-e)
Japanische Farbholzschnitte, entstanden Anfang des 17. Jahrhunderts in Edo, haben wie keine andere Kunstform die Kultur und Ästhetik Japans in die Welt hinaus getragen. Es waren Bilder der fließenden Welt (Ukiyo-e), Szenen aus dem Theater oder Freudenhäusern, der Geschichte, der Landschaft oder Natur, die vom Künstler mit prägnanten Pinselstrichen zu Papier gebracht, von detailbesessenen Holzschneidern in Kirschholzplatten geschnitten und vom Drucker vielfach reproduziert wurden. In derselben handwerklichen Manier entstehen die hier vorgestellten Nachdrucke. Sie wurden nach den Originalmotiven von Künstlern mit jahrzehntelanger Erfahrung in Holz geschnitten (bis zu 12 Druckstöcke pro Motiv) und mit hochwertigen Pflanzenfarben durch Anreiben mit dem Ballen (Baren) auf handgeschöpftem Papier gedruckt.
Hokusai
Hokusai (1760-1849) führte in seinem 60-jährigen Schaffen die Kunst des Farbholzschnitts zu höchster Blüte. In grenzenloser Produktivität, immer wieder neue Wege gehend, hinterließ er ein Oeuvre von 30 000 Holzschnitten und 500 Buchillustrationen.
Aus seinen „36 Ansichten des Berges Fuji“, die als Höhepunkt der japanischen Landschaftsmalerei gelten, dürfen wir Ihnen insgesamt 4 Beispiele vorstellen.
196 x 292 mm.


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